Frauengesundheit (IGeL)

Frauengesundheit (IGeL)

Wir bieten Ihnen über die allgemeinen Gesundheitsleistungen hinaus eine Reihe von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) an, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Es handelt sich bei den IGeL-Leistungen um moderne diagnostische Untersuchungen, die auf spezialisiertem Wissen oder innovativer Medizintechnik beruhen und optimale Sicherheit sowie ein Höchstmaß an gesundheitlichem Wohlbefinden bieten.

Wir beraten Sie gerne, welche zusätzlichen individuellen Gesundheits-leistungen für Sie sinnvoll sind. Die meisten der individuellen Gesundheitsleistungen werden in der Regel von den privaten Kranken-kassen übernommen.

Folgende individuellen Gesundheitsleistungen zum Thema Frauen-gesundheit führen wir durch:

Gebärmutterhalskrebsvorsorge

Im Rahmen der Krebsvorsorge suchen wir gezielt nach veränderten Zellen der Gebärmutterhalsschleimhaut. Rechtzeitig erkannt stehen heute wirkungsvolle Behandlungswege offen, damit aus den Vorstufen keine Krebserkrankung wird.

Herkömmlicher PAP-Abstrich
Der herkömmliche PAP-Abstrich kann
zweimal im Jahr als Kassenleistung von uns durchgeführt werden. Hierbei werden die Zellen mit einem Wattetupfer von der Gebämutterhalsschleimhaut gewonnen und auf einem Objektträger nach spezieller Färbung nach Papanicolaou (1943) von einem Pathologen beurteilt.

CytoGlobe SafePrep®-Test
Mit der von CytoGlobe® angebotenen
Zervix-Zytologie bieten wir Ihnen ein neues Verfahren zur Erkennung von veränderten Zellen am Gebärmutterhals an.
Hierbei werden die Zellen mit einer weichen Kunststoffbürste vom Gebärmutterhals
gewonnen und in eine spezielle Spüllösung (SafePrep®)gegeben.

Mit der SafePrep®-Methode wird sichergestellt, dass keine Zelle verloren geht. Die nächsten Schritte der Zervix-Zytologie erfolgen im Labor. Hier werden Ihre Zellen mit speziellen Verfahren aus der Lösung isoliert, in dünner Schicht auf einen Objektträger übertragen, gefärbt und mit dem Mikroskop beurteilt. Störende Schleimbeimengungen werden durch die Präparationstechnik beseitigt und Zellklumpen aufgelöst. Die Zellen liegen einzeln nebeneinander und können gut beurteilt werden.
Wissenschaftliche Studien haben bestätigt, dass verdächtige Zellen somit wesentlich leichter und damit früher zu finden sind als mit dem herkömmlichen PAP-Abstrich.

Diese noch weiter verbesserte Sicherheit der Zervix-Zytologie ist in unserer Praxis verfügbar. Sprechen Sie uns an, wenn Sie noch mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit in der Krebsfrüherkennung wünschen.

Ultraschalluntersuchung der Brust

Der Brustultraschall, auch Mammasonographie genannt, hat in den letzten 10 Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Durch die Entwicklung immer besserer Gerätetechniken, den sogenannten hochauflösenden Ultraschall, lassen sich schon kleinste Verände-
rungen im Millimeterbereich erkennen, die in der Regel noch nicht tastbar sind. Hierzu gehören auch gutartige Veränderungen wie Zysten, Abszesse oder gutartige Tumore, z.B. Fibroadenome.

Aber auch bösartige Veränderungen können per Ultraschall erkannt werden, bevor sie tastbar sind. In der Regel dient der Ultraschall zur Abklärung auffälliger Tastbefunde der Brust sowie als ergänzende Untersuchung zur Mammographie, wenn dort eine Auffälligkeit gefunden wurde.

Insbesondere bei der dichten drüsenreichen Brust der unter 50-jährigen Frau können Tumoren sogar besser erkannt und beurteilt werden, ohne jede Strahlenbelastung. Als reine Routineuntersuchung im Rahmen der jährlichen Krebsvorsorge wird der Brustultraschall leider von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Lediglich ab 50 Jahren bis zum 70. Lebensjahr gibt es das Mammographiescreening, das alle 2 Jahre durchgeführt wird.

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart der Frau, ca. jede 9. Frau ist im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Davon stellen die 50- bis 70-jährigen ca. die Hälfte. Die übrigen Frauen erkranken bereits vorher oder in noch höherem Alter.

Es ist unser Bestreben, die Früherkennung dieser Erkrankung voranzutreiben und die Heilungschancen der betroffenen Frauen damit zu erhöhen. Daher bieten wir bereits seit Jahren den Brustultraschall als Ergänzung zur jährlichen Krebsvorsorge an.

Ultraschalluntersuchung der Genitalorgane

Die jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung beinhaltet lediglich die Tastuntersuchung der inneren Geschlechtsorgane. Bei Blutungsstörungen, unklaren Tastbefunden oder kontrollbedürftigen bekannten Veränderungen, wie z.B. Myomen (= gutartige Tumore der Gebärmutter) wird ein zusätzlicher Ultraschall durchgeführt.

Aber nicht alle Befunde sind tastbar oder machen sich durch auffällige Symptome wie Blutungsstörungen oder Schmerzen bemerkbar. Besonders bei Übergewicht, engem knöchernem Becken oder Ängstlichkeit und Verspanntheit bei der Untersuchung stößt die Tastuntersuchung schnell an ihre Grenzen.

Daher bieten wir allen Patientinnen die Möglichkeit, sich für eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung zu entscheiden. Nicht nur gut- oder bösartige Veränderungen der Eierstöcke können hiermit erkannt werden, sondern auch Veränderungen der Gebärmutter, der Blase sowie andere Auffälligkeiten im Unterleib.

Je eher eine solche Veränderung entdeckt und bei Verdacht auf Bösartigkeit abgeklärt wird, umso höher sind auch hier die Heilungschancen.

Fruchtbarkeitscheck

Immer mehr Frauen verschieben die Erfüllung ihres Kinderwunsches in ein höheres Alter, sei es, weil sie noch nicht den richtigen Partner gefunden haben, sei es aus finanziellen oder beruflichen Gründen.
Mit zunehmendem Alter wird es jedoch immer schwieriger, Kinder zu bekommen, da die Anzahl und Qualität der Eizellen im Eierstock abnimmt.

Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre biologische Uhr tickt, können Sie einen speziellen Fruchtbarkeitscheck bei uns durchführen lassen. Hierbei werden am 3. Zyklustag zwei Hormone (follikelstimulierendes Hormon und Anti-Müller-Hormon) im Blut bestimmt und per Ultraschall die Eibläschen in den Eierstöcken ausgezählt. Ihre Anzahl, zusammen mit den Hormonwerten, lässt klare Rückschlüsse auf die noch bestehende Reserve in den Eierstöcken zu.

Körperfettanalyse (IGeL)

Für Patientinnen und Patienten, die gerade versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren bzw. ihr Sporttraining zu steigern, kann es sinnvoll sein, in regelmäßigen Abständen – z.B. einmal monatlich – eine Körperfett-analyse durchzuführen.
Muskelmasse wiegt bekanntlich mehr als Fettgewebe. Mit dieser Methode lässt sich überprüfen, ob bei der Gewichtsreduktion tatsachlich nur Fett abgebaut wird oder wertvolle Muskelmasse. So kann man dem Jo-Jo-Effekt frühzeitig wirkungsvoll entgegentreten.

Des Weiteren wird mit der Methode der Anteil des Bauchfettes bestimmt. Ein hoher Anteil an Bauchfett fördert die Entstehung des metabolischen Syndroms, einer Stoffwechselstörung, die mit erhöhten Blutfetten, vermehrter Insulinbildung und Blutdruckerhöhung einhergeht.
Damit lassen sich also gut das individuelle Herzkreislaufrisiko sowie das Krebsrisiko einschätzen.

Dickdarmkrebsvorsorge

In Deutschland sterben jedes Jahr 29.000 Menschen an Darmkrebs, 71.000 erkranken neu.

Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Tumorerkrankung. Darmkrebs ist vermeidbar, da er aus gutartigen Vorstufen(Polypen) entsteht, die leicht entfernt werden können. Erst ab dem 50.Lebensjahr ist jährlich und ab dem 55. Lebensjahr nur alle zwei Jahre eine Stuhluntersuchung auf Blut vorgesehen, die als Kassenleistung übernommen wird.

Durch diese Untersuchung wird lediglich mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% bis 30% ein vorhandener Darmkrebs auch wirklich erkannt. Es wird nur Darmkrebs entdeckt, der bereits blutet und sich meist in einem späteren Stadium befindet. Zur Erkennung von nicht blutenden Darmpolypen eignet sich der Test nicht. Häufig kommt es zu falsch positiven Ergebnissen durch Hämorrhoiden oder andere Blutungen im Darm.

Die Darmspiegelung ist immer noch der Goldstandard zur Auffindung und Entfernung von Polypen und wird ab dem 55. Lebensjahr als Kassenleistung durchgeführt. Die Darmspiegelung kann bei symptomlosen Patientinnen erst nach zehn Jahren wiederholt werden. Da ab dem 45. Lebensjahr das Risiko zu erkranken ansteigt, sollte man spätestens ab diesem Zeitpunkt mit der Früherkennung beginnen.

Auch familiäre Häufung von Darmkrebs und Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus bedürfen einer intensiveren Darmkrebsvorsorge.

Wir bieten Ihnen deshalb zwei immunologische Antikörpertests des Stuhls an, die Ihnen zusätzliche Sicherheit geben, Darmkrebs frühzeitig zu erkennen.

ImmoCARE
Der immoCARE Test ist ein neues Testverfahren zum spezifischen Nachweis von Blut in der Stuhlprobe durch den Einsatz von sensiblen Antikörpern. Der immoCARE Test ist einfach zu Hause durchzuführen, die früher übliche Diät entfällt und das Testergebnis erhalten Sie umgehend.

ScheBo® • M2-PK™
Der neuartige ScheBo® • M2-PK™
Stuhltest ist ein Kombi-Test bei dem neben Blut im Stuhl auch ein spezielles Enzym (M2-PK) im Stuhl bestimmt wird.

Mit der neuartigen Enzym-Methode ist es möglich, sowohl blutende als auch nicht blutende Polypen und Darmtumoren zu erkennen. Der Test ist somit unabhängig von Blut und erfordert keine zusätzliche Diät.

Darmkrebs ist heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird. Da Darmkrebs während der Entstehung keine Beschwerden verursacht, liegt es wesentlich an Ihnen, diesen Tumor frühzeitig zu erkennen.

Nehmen Sie die Vorsorge in Anspruch. Wir beraten Sie gerne!

Früherkennung von Blasenkrebs

In Deutschland erkranken jährlich etwa 29.900 Menschen an Blasenkrebs. Mehr als 5.500 Menschen sterben pro Jahr an Blasenkrebs. Blasenkrebs ist der zweithäufigste urologische Tumor und tritt häufiger auf als Gebärmutterhalskrebs.
Blasenkrebs kann sich über viele Jahre lang symptomlos entwickeln.

Risikofaktoren sind unter anderem Lebensalter ab 42 Jahren und Rauchen. Blasenkrebs ist eine anerkannte Berufskrankheit.
Erhöhtes Risiko besteht bei Berufen, bei denen man mit Farben, Teer, Lösungsmitteln, Gummi, Kautschuk und Pestiziden in Berührung kommt. Zu den Risikoberufen gehören zum Beispiel Friseure, Lackierer, Maler, Laboranten, Chemiearbeiter, Feuerwehrfrauen und Männer, Dachdecker, Schornsteinfeger, Maurer, LKW-Fahrer, Vulkaniseure und Gerber.

Warnzeichen sind Blut im Urin, häufige Blasenentzündungen und Schmerzen beim Wasserlassen. Früh erkannt ist Blasenkrebs gut therapierbar.

Wir bieten Ihnen in unserer Praxis einen neuartigen NMPP22-Test zur Früherkennung des Blasenkrebses an. In Blasenkrebszellen wird mehr NMP22-Protein produziert als in gesunden Zellen. Die NMP22-Konzentration im Urin bei Blasenkrebspatienten steigt im Vergleich mit gesunden Menschen an. Folglich kann ein erhöhter NMP22-Wert ein Indikator für Blasenkrebs sein, selbst wenn noch keine Symptome aufgetreten sind.

Der NMP22-BladderChek-Test ist eine einfache Urinuntersuchung und das Ergebnis erhalten Sie nach nur
30 Minuten.

Vitamin-Aufbaukur bei Erschöpfung

Haben Sie den Eindruck, dass Ihre Leistungsfähigkeit nachlässt, Sie dauernd müde und lustlos sind? Ein Vitamin-B-Mangel kann die Ursache sein. Denn B-Vitamine sind lebensnotwendige Mikronährstoffe, die jede Zelle des Körpers für ihren Aufbau und ihre Regeneration tagtäglich in ausreichender Menge braucht.

Spezielle Lebensumstände wie zum Beispiel Stress, Hektik, familiäre Doppelbelastung, Wechseljahre, Krankheiten und Medikamenten-
einnahme können zu einem erhöhten Bedarf an B-Vitaminen führen.

Mit der Medivitan-Aufbaukur bieten wir Ihnen ein Kombinations-Vitaminpräparat mit Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure an, welches als Spritzkur mit 8 Injektionen einen schnellen und langanhaltenden Vitalitätsgewinn bringt. Auch eine depressive Stimmungslage kann deutlich gebessert werden.

Impfungen

Viele Impfungen werden nicht von Ihrer Krankenkasse übernommen, können aber in verschiedenen Lebensituationen wie z.B. bei einer Reise in andere Länder lebensnotwendig sein.Eine Kostenübernahme sollte jeweils mit der zuständigen Krankenkasse geklärt werden. Wir bieten jede Impfung an und beraten Sie gerne über den Sinn und Nutzen der Impfung.

Hier möchten wir Ihnen zwei Impfungen vorstellen, die bei chronischen Pilzinfektionen der Scheide und bei Blasenentzündungen eine sehr gute Wirkung zeigen.

Impfung bei häufigen Blasenentzündungen

Haben Sie ständig Blasenentzündungen und nehmen häufig Antibiotika? Dann kann eine Impfung mit Strovac helfen, die Häufigkeit der Harnwegsinfekte zu reduzieren. Sie wird bei immer wieder-kehrenden Harnwegsinfekten bakterieller Ursache eingesetzt.
Sie enthält abgetötete Bakterienarten, die am häufigsten für Harnweginfekte verantwortlich sind. Die Grundimmunisierung mit der StroVac-Impfung erfolgt dreimal im Abstand von 2 Wochen. Sie gewährleistet einen Schutz von etwa zwölf Monaten. Die Auffrischung erfolgt durch den sogenannten Booster-StroVac nach ungefähr einem Jahr.

Impfung bei haufigen Pilzinfektionen der Scheide

Leiden Sie unter häfigen Pilzinfektionen der Scheide? Besonders nach Schwimmbad- und Saunabesuchen, nach Antibiotikaeinnahme oder Geschlechtsverkehr?
Dann besteht bei Ihnen ein lokaler Immundefekt der Scheidenschleimhaut.
Wenn die natürliche Milchsäureflora der Scheide gestört ist, können Hefepilze und Bakterien an Menge zunehmen und zu den lästigen Infektionen mit Brennen, Jucken und Schmerzen führen.
Gynatreen ist eine Immunisierung mit abgetöteten Milchsäurebakterien-Stämmen, die die Scheidenflora wieder ins Gleichgewicht bringen soll. Es werden drei Impfungen in einem Monat durchgeführt.
Eine Auffrischimpfung nach einem Jahr hält den Schutz oft über mehrere Jahre.